Unterstützung bewusster Mobilität in der Verwaltung – 4 Punkte

1.    Nationale Rahmenbedingungen

 

  • MODU 2.0 :Nationale Mobilitätsstrategie als konzeptuelle Ausgangsbasis

2.    Mögliche Aktivitäten / Inhalte 


a) Grundvoraussetzungen 


Analyse und Beschluss

  • Bestandsanalyse
  • Bestehende Angebote und deren Nutzung
  • Kommunikation 
  • Beschluss zur Unterstützung nachhaltiger Mobilität in der Verwaltung

Hauptaktivitäten: Beschluss und Schulung/Sensibilisierung

  • Beschluss bzgl. vorrangiger Nutzung ÖPNV, Fahrrad, Fußverkehr
  • Schulung und Sensibilisierung, z.B.
  • Schulungskonzept „Eco-Drive“
  • Infomaterial über nachhaltige Mobilitätsformen
  • Diffusion der ÖV-Fahrpläne
  • Motivation der Bürger über Belohnungssystem
  • Verweis auf die Mobilitätszentrale (www.mobiliteit.lu)


b. Weiterführende Schritte


Zusatzaktivitäten:

  • Attraktive Fahrradabstellplätze in optimaler Lage zum Eingang, Einrichten eines Fahrradraumes bzw. einer gesicherten Abstellmöglichkeit
  • Fahrradreparaturstation, Fahrrad-Fuhrpark (Dienstfahrräder)
  • Förderung von Fahrgemeinschaften (z.B. www.copilote.lu), Hinweis auf Car-Sharing, Fahrgemeinschaften (co-pilote) pro Quartier, pro Straße (entweder gleicher Zielort oder gleicher Herkunftsort)
  • Eine fußläufig erreichbare Car-sharing Station, wobei die Fahrzeuge tagsüber von der Belegschaft als Dienstwagen und abends sowie an Wochenenden von den Einwohnern privat genutzt werden können. Umkleidekabinen und Duschmöglichkeit für die Belegschaft, Möglichkeit zum Aufhängen / Trocknen von Fahrradausrüstung (Helm, Regenjacke)
  • Punktuelle Sensibilisierungskampagnen (z.B. "Mam Velo op d'Schaff")
  • Alle Vielfahrenden sind in „Eco-Drive“ ausgebildet, es finden regelmäßige Auffrischungskurse statt (Verwaltung kommt auf für Kurskosten und Fehlzeit)
  • Ideenbörse
  • Förderung von Telearbeit und Videokonferenzen

Kommunikation und Aktionen

  • Berichterstattung in regionalen Medien zu einer effizienten und schonenden Mobilität.
  • Durchführung von Veranstaltungen, Aktionen wie z.B. Fahrradbörse, Fahrradcheck, Aktionen für Senioren, Personen mit eingeschränkter Mobilität, Jugendliche, etc.)

3.    Indikatoren zur Nachverfolgung der Wirkung


Empfohlene Indikatoren

  • Modalsplit Verwaltung 

4.    Hilfestellung / Arbeitswerkzeuge


 Die „Direction de la Planification de la mobilité“ des MMTP steht bei fachlichen Fragen zur Verfügung und kann die Gemeinde beim Ausarbeiten eines kommunalen Mobilitätskonzeptes unterstützen, dieses sogar mitfinanzieren.

5.    Praktische Beispiele 

6.    Hinweise

  • Luftqualitätsmaßnahme
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